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Psychosoziale Begleitung substituierter Klienten

Wir freuen uns, dass Sie unsere Seite der Fachstellen Psychosoziale Begleitung substituierter Klienten besuchen.

3 Kajaks auf einem Fluß

Substitutionsbehandlung ist mittlerweile eine anerkannte und mit Erfolg erprobte Therapieform im Suchtkrankenhilfesystem. Neben der medikamentösen Behandlung durch niedergelassene Ärzte und Ärztinnen ist die psychosoziale Begleitung ein bedeutsamer Bestandteil der Substitutionsbehandlung.

Die Substitutionsbehandlung kann Ihnen helfen, wenn

  • Sie den täglichen Stress in der Drogenszene leid sind,
  • Sie ohne Angst vor Strafverfolgung leben wollen,
  • Sie nicht mehr abhängig von Drogendealern sein wollen,
  • Sie ihre Gesundheit stabilisieren wollen,
  • Sie ihr Leben neu ordnen wollen,
  • Sie Schritt für Schritt aus der Suchterkrankung herausgehen wollen.

Allgemeine Informationen

Unter Drogensubstitution wird die Behandlung von opiatabhängigen Suchtkranken mit legalen Ersatzdrogen verstanden. Das Verlangen des Körpers nach der Droge („Craving“) wird in der Substitutionstherapie durch einen Heroinantagonisten (Substanzen, die das körperliche Verlangen unterbinden aber keinen High- Zustand hervorrufen) befriedigt. Die Ersatzsubstanzen (wie z.B. Methadon, Polamidon, Subutex) sind im Gegensatz zu illegalen Drogen frei von Verunreinigungen und können exakt dosiert werden. Die typischen Nebenwirkungen beim illegalen, intravenösen Gebrauch von Heroin wie Abszesse, Sepsis (Blutvergiftung), Hepatitis, Nierenversagen etc. können somit vermieden werden. 

Mit Hilfe der Substitution wird der Drogenabhängige gesundheitlich und sozial stabilisiert, um darauf aufbauend eine Entwöhnungsbehandlung durchführen zu können. Aufgrund der psychischen und sozialen Desintegration einer großen Anzahl der Klienten ist während der Behandlung eine stützende und stabilisierende Begleitung der Klienten im Rahmen des Substitutionsprogramms von großer Bedeutung. Diese soll, verzahnt mit der Vergabe des Substitutionsmittels, eine intensive und regelmäßige Bearbeitung der psychosozialen Problematik der Klienten gewährleisten.

Dabei werden zu Beginn der psychosozialen Begleitung die gesundheitlichen, psychischen und sozialen Probleme sowie die Ressourcen der Klienten erfasst. Je nach Grad der körperlichen, psychischen und sozialen Beeinträchtigung werden Schwerpunkte formuliert sowie Veränderungswünsche und Ziele im Rahmen einer Bedarfsplanung festgelegt. Im Hinblick auf die ressourcenorientierte Unterstützung zur Wiedererlangung von Eigeninitiative und Selbstwert sollen die Klienten unter Beachtung ihrer Belastbarkeit eine aktive Rolle übernehmen.


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